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rocken lassen

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20.02.2016-11:55

Zwischenzeitlich hat sich manches klären lassen:
Zum Synchronisieren entlang einer vorgefertigten Musikaufzeichnung verwenden wir Audacity (wie TroY das im alten Board schon mal vorgeschlagen hatte). Es öffnet wahlweise die graphischen Darstellungen von:
a. Mididateien (pianoroll; aber nicht abhörbar, was ja auch nicht notwendig ist),
b. in Audacity erzeugbarer Klickspur (im Grundrhythmus), oder
c. normalen Sounddateien (wav; mp3).

Wichtig dabei ist, dass die jeweilige Datei die Töne der Instrumente nur einzeln abbildet, um beim Setzen der Keyframes entsprechend der Grafik(maxima) keinen Verwechslungen zu erliegen.
Das Audacityfenster wird nun, wie der angehängte Screenshot von kbe zeigt, so auf dem Bildschirm unterhalb der Timeline des AoI-Fensters eingerichtet, dass man sich mit den Keyframes daran orientieren kann.

Wäre ja auch hübsch, diese Möglichkeit als integriertes Plugin für AoI verfügbar zu bekommen... Na gut, ich träum weiter

Dafür empfiehlt es sich, die (rechtefreie!) Musik in einer Notensoftware (z.B. capella) als Partitur zu erzeugen, davon Stimmauszüge zu erstellen und diese als *.midi bzw. *.wav (oder *.mp3) auszugeben. Das bedingt die Entscheidung, wieviele Instrumente musizieren sollen.
Bei uns sollen das am Ende drei sein: Kontrabass, Piano, und Flöte.
Woody soll den Kontrabass spielen; für die Flöte laufen die Verhandlungen noch; für 's Piano hat sich allerdings ein Nachfahre des legendären Wireman, namens Spiros Fedrikis, bereits engagieren lassen. Ein erstes Bild von ihm habe ich Euch hier angehängt.

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20.02.2016-12:07

Und da kann ich nur hinzufügen,

das macht Spaß

Und nach diesen Vorüberlegungen und Tests, gehts los.

Und der Spiros ist doch ein lustiger Kerl.

09.03.2016-16:34

So, damit sich Spiros überhaupt ordnungsgemäß ans Klavier setzen kann, liefere ich hier zwischenrein mal den dazu notwendigen Klavierstuhl nach.
Die Animation beschäftigt kbe und mich derzeit intensiv.
Jeder weitere Schritt macht uns schlauer. Oder wir machen uns im Detail schlauer, um einen Schritt weiter kommen zu können
Und es tut sich was unter der schweigsamen Oberfläche ...
dk

13.03.2016-14:00

Ach so, ja, die Noten! Die hat Roady dk inzwischen auch schon brav eingerichtet und aufgelegt (siehe 'Selfie' unten). Vermutlich ist aber selbst der völlig zusammengeschobene Notenständer noch zu ... beschwerlich für unsere Star-Flötistin
Ja, richtig gelesen: Die Combo hat nun glücklich ihre Frau (hoffentlich liest sie das nie, sonst gibt 's gleich wieder Zoff mit ihrer Managerin!).
Nein, jetzt mal wieder ernst: Violeta ist wirklich unübertroffen, ein Gigant der Flöte!
Sie hat uns, als ihren erklärten Fans, einen Starschnitt von sich versprochen. Der ist nur noch nicht in unserer Clubmailbox eingetroffen. Ist wohl etwas haarig, die Lady angemessen abzulichten ...
So lang sucht dk mal besser nach ... einem passenden Podest ... chen *schnell wegwusel*.

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17.04.2016-08:45

Hallo, wir sind noch da!
Hier könnt ihr eine nullte Version des Kontrabass ansehen.

kbe mit aktiver Unterstützung von donkritzel

(Das Video Kontrabaß00.mp4 wird nachgereicht)

14.06.2016-17:49

Hallo,
Nun sind beinah wieder zwei Monate verstrichen, ohne dass wir vom Stand der Dinge berichtet haben.
Ich kann kbe nur Recht geben: Wir sind noch dran; und wie! Jede freie Minute, die uns bleibt.
Was festzustellen ist, bislang:
Das Modellieren mit AoIs Möglichkeiten schien uns (anfänglich zumindest) leichter von der Hand zu gehen, als die Animation.
Obwohl wir in diesem Bereich keine völligen 'Frischlinge' mehr sind, lernen wir sozusagen mit jedem neuen Keyframe nicht nur 'einen Haufen', sondern ein ganzes Himalayamassiv.
Aufgrund unserer einerseits durch die Hardware etwas eingeschränkten Möglichkeiten (vor allem meinerseits, ich arbeite im Notebook) und unserer andererseits eher kreativfreudig als durchgeplant strukturierten Vorgehensweise (wodurch der Zeitfraß natürlich wesentlich schwerer zuschlägt!), bewegen wir uns nur verhältnismäßig zäh vom Fleck.
Trotz einer vergleichsweise einfachen Größenabstimmung der Figuren samt ihrer 'Requisiten' erfuhr beispielsweise inzwischen die Tastatur des Pianos zum dritten Mal eine Korrektur, damit Spiros wirklich nur die 'richtigen' treffen kann, wenn er schließlich einmal in die Tasten haut. Dabei stellte sich heraus, dass mein Rechner eine Animation nicht mehr verkraftet, wenn Figur und Instrument in einer einzigen Datei untergebracht sind.
Oder es wirkt sich die Bewegung der Figur per 'Knochen' so aus, dass teilweise andere Netzstrukturen notwendig erscheinen, als ursprünglich entworfen. Ist der Darstellermodus aber erst mal eingerichtet, geht diesbezüglich nichts mehr. Also zurück das Ganze auf die Vorstufe ...
Prima Hobby!!!
Vielleicht nächstens dann wieder 'Greifbareres' für Euch!
dk

23.07.2016-22:28

Über einen Monat haben wir nun wieder nichts von uns hören lassen. Das will ich hiermit nachholen.
Zu dem oben verlinkten Nullfilmchen haben wir ja bislang noch nicht (wie versprochen) erläutert, wie es realisiert wurde.
Wie aus den oberen Postings unschwer erkennbar, mußten wir uns beide erst einmal etwas in das Kontrabaßspielen zumindest theoretisch hineinvertiefen. Wir wollten ja niemanden verärgern, weil Woody nichts von dem 'versteht', was er da tut ;-).
So war unser erstes gesetztes Ziel, das mit dem oben verlinkten Nullfilm auch erreicht wurde, Woody erst mal 'nur' korrekt seinen Stimmpart der gegebenen Musik zupfen zu lassen.
Zum Glück fanden sich im Netz brauchbare Dinge dafür, auf die wir uns dann auch gestützt haben: Interessantes zu Saitenstimmungen, Ansätze zum Selbststudium und natürlich unglaubliche Videos von Solobaßstücken zur Vergegenwärtigung bzw. Beobachtbarkeit von Details.
Die Analyse der Notenvorlage erfolgte dafür (wie beim unteren Bild in seinem oberen Kästchen nachzulesen).
Darauf aufbauend wurde untersucht, wie die Griffe aussehen müßten, wo sie also zu liegen kommen sollten. Schematische Referenzbilder zum Einrichten der Posen versprachen brauchbare Hilfskonstruktionen zu sein. Also entwickelten wir sie (der große Kasten im unteren Bild und als Beispiele zwei der originalen Tonreferenzen daneben).
Schrittchen für Schrittchen wuchs beim Animieren das Gefühl für diese doch sehr feinen und präzisen Bewegungsimpulse und -abläufe. (Fortsetzung folgt, weil jedes Posting ja nur einen Anhang erlaubt …)

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23.07.2016-23:39

KBE, der die eigentliche Animation entwickelt und durchgeführt hat, hat dabei einmal mehr großartige Arbeit geleistet, zweifelsfrei!
Doch war damit ja erst ein geringer Anteil des ursprünglich von uns still und heimlich Begehrten umgesetzt !
Zu dieser spieltechnischen Fähigkeit Woodys sollte er nach Möglichkeit nicht nur maschinenartig lebendig sein und wirken (wie im Nullfilm so noch zu sehen), sondern ...
KBE hatte von jeher in seinen Filmen ansprechende Geschichten zu erzählen. Das hat immer meine Bewunderung gefunden. Dies soll auch diesmal als letztliches Ziel vorn dran stehen.
Auch für mich hat ein Film nur seinen technischen Aufwand (und damit seine Effekte !) gelohnt, wenn er darüber hinaus in der Lage ist, uns Zuschauern eine Geschichte zu schenken. Je mehr sie unseren Geist zu bereichern vermag, um so eher können wir uns für sie begeistern. Nur, um zu zeigen, dass ein Holzmännel in der Lage ist, instrumentengerecht synchron zu einer Tonspur Töne zu zupfen, ist nicht unbedingt eine Spanne von mehr als 60 Sekunden der heute so kostbar gewordenen Zeit notwendig.
Also eine Geschichte. Die war aus all dem zu schmieden, was inzwischen schon irgendwie einmal seine Gegenwart signalisiert hatte. Aus den vorangegangenen Postings und dem Titel dieses Threads (rocken lassen) ließ sich schließlich eine solche herleiten, die uns beiden fortan in diesem Projekt als tragfähige Vorlage dient. Unser Mailverkehr ist aber dazu nach wie vor sehr rege. Denn inzwischen hat sich bewahrheitet, was oftmals anderweitig schon als Tipp von Profis geäußert wurde: Ist nicht Alles vorher minuziös ausgefeilt geplant, gerät der Aufwand an notwendigen Korrekturen unverhältnismäßig groß.
Aber was macht man, wenn man, wie wir beiden es erfahren haben, die kreative Wallung zur Abklärung zumindest der gröbsten Rahmenbedingungen einer Geschichte mit der detailversessenen Arbeit an einem jedenfalls benötigten Etappenziel überhaupt erst 'ranken lassen' kann? Man zahlt Lehrgeld in riesigem Umfang. Das kann man sich allenfalls im Hobbybereich leisten, wenn, ähnlich uns, der Enthusiasmus mit nichts kleinzukriegen ist. Die darüber gesammelten Erfahrungen andererseits sind auch unbezahlbar ...
Das nächste Teilziel ist also mindestens so anspruchsvoll wie unser erstes: Woody soll im Ausdruck der gefundenen Geschichte 'lebendig werden' und seine Musikbegleitung dennoch zupfen.
Schließlich hat kbe die Inhalte meiner Mails in Ablaufgrafiken, wie den beiden im angehängten Bild gezeigten, strukturiert, um wenigstens den Überblick wahren und sich den technischen Herausforderungen im Einzelnen widmen zu können. Die Abbildung unten zeigt zwei (teils mehrfach) verkürzte Abschnitte daraus, die während der Fortentwicklung der 'Story' ziemlich bald nacheinander entstanden. Darauf zu sehen ist jeweils das anthrazitgraue Schema für Einzelbilder- (taubenblau) und Wavespuren (tannengrün) aus dem Schnittprogramm 'Video deluxe' von Magix, über (und unter) dem entsprechende Ereigniseinträge farbig gestaltet positioniert sind. Gedacht sind diese Grafikausschnitte als Anregung bei ähnlichen eigenen Projekten. Bis bald!

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22.10.2016-16:39

Wie schnell doch drei Monate wieder durch sein können, wenn man beschäftigt ist! Nach wie vor sind ja etliche Baustellen im Projekt gleichzeitig offen. Allem voran natürlich Woodys Aktionen mit dem Kontrabaß bei kbe, während ich noch versuche meine Schwierigkeiten beim Einrichten und Justieren der Animationsgerippe für Spiros und Violeta Stückchen für Stückchen zu bewältigen. Nebenbei gehen dann die Gedanken auch schon um den 'Drehort', was unlängst die 30 Glasflaschen in die Downloads brachte.
Da freut es natürlich, wenn man in Lanzarote abgestempelte 'Urlaubspost' bekommt. Violeta behauptete ja, dass sie dort konzertiert, aber die Rotweinflecken auf der Kartenrückseite lassen Anderes vermuten. Den Starschnitt ist sie uns, ihrem Fanclub, zwar immer noch schuldig, aber wenigstens hat es zu einer Autogrammpostkarte gereicht mit den handgeschriebenen (!) Worten: ... und dicke Umarmung. (Die möchte ich natürlich nicht zuletzt an Siri weitergeben, die im alten Board diese haarigen Texturen verfügbar machte! Vielen Dank dafür, Siri!)
All dies sei hiermit allen Interessierten (nicht nur denen mit langem Geduldsfaden) wenigstens zur Anschauung weitergegeben.

Dk

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24.10.2016-08:33

Die Violetta von Donkritzel ist ja wieder ein Meisterwerk. Er gibt keine Ruhe, bis alles absolut perfekt ist.
Ich bastele an der Showeinlage von Woody. Das Problem sind die vielen Posen, die etwas ausdrücken sollen, wobei aber die Hände stets den Bass spielen.
Ein große Rolle spielt dabei die zweckmäßige Gliederung der Figur Woody in Teilfiguren und das hervorragende Tool "inverse Kinematik". Am Schluss werde ich wohl dazu ein Tut verfassen.
Kbe

25.10.2016-10:20

Das wäre natürlich großartig, wenn Du ein Tutorial verfassen könntest, kbe. Denn derzeit gibt es zu Rigging und Animation nicht nur in unserer Sprache herzlich wenig AoI-Spezifisches.
dk

07.01.2017-04:25

3200 Klicks bislang auf dieses Work in Progress! Und doch seit fast drei Monaten nun schon wieder keine Nachricht! Fast ein Jahr ist unser Vorhaben nun jung und so schwenken wir 'Eigenbrödler' nun doch endlich ... nein nicht in die Zielgerade, oh nein, wo denkt ihr hin, sondern in die allseits praktizierte und empfohlene Vorgehenshierarchie ein. Wir beginnen also nochmal ganz ganz vorn und versuchen bisher Geleistetes und Erfahrenes in die richtige Reihung zu sortieren.
Während kbe Animationsübungen unternimmt, dabei auch mal so ganz eben nebenbei einen Bug entdeckt und diesen sogleich im Sourceforgeforum einer Bereinigung bis zu einer der kommenden Versionen nahe bringt, setze ich mich mit Programmen zur Entwicklung von Storyboards (bildlichen und textlichen Beschreibungen des Filmgeschehens) und Animatics (zu Laufbildern erweitertes Storyboard) auseinander, um ein verwendungstaugliches Kommunikationsmittel hinzubekommen. Zu unpräzise verlief uns alles Bisherige, um daran einfach munter weiter bauen zu können. Strebt man Ausdruck in der Bewegung an, geht es nicht nur darum Nuancen der Körpersprache wahrnehmen zu lernen, sondern sie auch auf den Punkt gebracht verwenden zu können. Das allein vermag Geschichten zu erzählen. Meine Mailromane reichten daher einfach nicht mehr aus, um uns miteinander effektiv verständigen zu können. Viele schlaue Bücher zierten im Laufe der Monate unsere Arbeitsecken. Hannes Rall: 'Animationsfilm' ist das eine, was mir persönlich sehr umfänglich half und das ich nach wie vor gerne zur Hand nehme, wenn auch die Beschriftung der Graphiken manchmal nicht so leicht zu entziffern ist. Jeremy Birn: 'Lighting und Rendering' (da langte für mich die 2. Auflage in deutsch) war das andere, das geballtes Wissen vermittelt und zum Nachschlagen längst und weiterhin bereitliegt. Vermutlich folgen andere Empfehlungen noch, wenn es bei mir um weitere Erkenntnisvertiefung aus anderen Spezialbereichen wie etwa Rigging (Skelettsteuerungseinbau) geht. Die werden aber dann wohl englischsprachig sein müssen.

08.01.2017-10:30

Der Bug:
Beim Animieren (nicht beim Modellieren) kann es vorkommen, dass AoI nicht erkennt, dass Änderungen vorgenommen wurden (PME). Das hat zur Folge, dass beim Schließen nicht erkannt wird, dass zunächst zu speichern ist. Alle Arbeit war umsonst. Es ist beim Animieren zu raten, vorm Schließen immer Speichern als ... zu verwenden.
Aussage der Entwickler: Fehler wird in der nächsten Version behoben.
Zum Projekt:
Donkritzel treibt mich zu Höchstleistungen. Ich hoffe, dass ich seine Erwartungen erfüllen kann. Allerdings ist dafür noch viel Arbeit und Lernen nötig. Es ist gar nicht so leicht (für einen Nichtprofi) Posen und Bewegungsabläufe nach zu gestalten, die einem im Leben einfach offensichtlich erscheinen. Dafür braucht man einen besonderen Sinn.
Unser Projekt soll (mein/unser Ziel) nachweisen, dass AoI in der Lage ist, ansprechende Animationen herzustellen. Bisher glänzen damit nur Blender und andere kostenpflichtige Tools.
Auch Rall nennt nur Blender.

Wir werden es schaffen!

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